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Vor dem Hintergrund aktueller Strömungen in der sonderpädagogischen Förderung erscheint es angezeigt, zentrale Grundlagen und Handlungskonzepte des Förderschwerpunktes emotionale und soziale Entwicklung zu vergegenwärtigen. Dies geschieht insbesondere unter Bezugnahme auf die einschlägigen KMK-Empfehlungen aus dem Jahre 2000. Als wesentliche Grundbedingung für emotional-soziale Entwicklungsfortschritte wird eine tragfähige, auf die Förderbedürfnisse des jeweiligen Kindes oder Jugendlichen abgestimmte pädagogische Beziehung rekonstruiert. Deren Gestaltung bildet den Kern der pädagogischen Professionalität für den Arbeitsbereich. Als Handlungskonzepte, die zum skizzierten fachlichen Selbstverständnis passen, werden »Therapeutisches Milieu«, »Szenisches Verstehen« und »Fördernder Dialog«, »Life-Space-Interview«, Fallsupervision und »Integrale Komplettierung« vorgestellt. Ein Ergebnis ist, dass sich aktuelle Tendenzen wie »Evidenzbasierte Förderung « nur schwerlich mit den in den KMK-Empfehlungen aus dem Jahre 2000 entworfenen Handlungsperspektiven vereinbaren lassen.

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