Abstract

Zahlreiche Studien zeigen, dass Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf im inklusiven Unterricht ein erhöhtes Ausgrenzungsrisiko haben. Doch wie lässt sich die soziale Integration von ausgegrenzten Schüler/innen fördern? Der Beitrag stellt mit dem Social-skills-deficit-Modell, der social referencing theory und der intergroup contact theory drei hierfür relevante sozialpsychologische Modelle vor. Basierend auf theoretischen Grundannahmen und empirischen Befunden werden konkrete Ansatzpunkte zur Förderung sozialer Integration im inklusiven Unterricht entwickelt. Die Theorien werden schließlich zu einem integrierten Rahmenmodell (SULKI-Modell) zur Förderung sozialer Integration in der Schule zusammengefasst. Im Mittelpunkt des SULKI-Modells steht die Annahme, dass soziale Kompetenzen, Unterrichtsorganisation und Lehrkraftfeedback den atmosphärischen Rahmen zur Entstehung von optimalen Sozialkontakten im inklusiven Unterricht bilden.

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