Abstract

Sport wird vielfach als nahezu idealtypisches Feld einer Aufführung normierter, körperbezogener Leistungsvorstellungen begriffen, bei dem vermeintlich klar ist, welche inhaltlichen Konturen „Leistung“ aufweist. Allerdings zeigen sich bei näherer Betrachtung dreier ausgewählter Bereiche „des Sports“ – organisierter Sport, informeller Sport, Schulsport – sehr unterschiedliche leistungsbezogene Normierungen. Hierbei werden sowohl in diesen drei Feldern selbst sowie untereinander Paradoxien sichtbar. Vor allem erscheinen diese Leistungsvorstellungen auf übergeordneter Ebene durch die derzeitigen Forderungen nach voller Teilhabe aller Menschen vor dem Hintergrund inklusiver Bemühungen diskussionswürdig.

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