Abstract

Aus der Warte des Projekts «miteinander mehrsprachig» setzt sich der Beitrag mit der Rolle von Eltern bei der Sprach- und Mehrsprachigkeitsförderung auseinander. Während sowohl in früherer monolingualer Sprachpädagogik als auch bei heute gestiegener Wertschätzung von Mehrsprachigkeit Imperative die Zusammenarbeit mit Eltern prägen, verortet das Projekt die Aufgabe der Sprach(en)förderung vorrangig bei der Schule. Bemühungen, im Sinne des Bildungsprimats auf Eltern einzuwirken, werden kritisch beleuchtet. Dem Ziel selbstbewusster Mehrsprachigkeit der heutigen Schülerinnen- und Schülergeneration dient aus Sicht der Autorinnen eine anerkennende, nicht-fordernde Haltung den Eltern gegenüber.

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