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Die Umsetzung inklusiven Unterrichts ist aktuell sowohl in der Praxis als auch im wissenschaftlichen Kontext ein zentrales Thema. Eine Möglichkeit, wie eine inklusive Beschulung von Kindern mit Förderbedarf im Bereich Sprache umgesetzt werden kann, stellt das Rügener Inklusionsmodell (RIM) dar. Nach diesem Konzept werden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Sprache, Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung beschult. Wesentliche Aspekte sind dem US-amerikanischen Response-to- Intervention-Ansatz (RTI) entlehnt. Die Förderung basiert dort auf einer Mehrebenenprävention, evidenzbasierten Unterrichts- und Therapiematerialien sowie einer differenzierten Lernverlaufsdiagnostik mit curriculumbasierten Messungen. Das RIM wird von einem Forschungsteam der Universität Rostock, unter der Leitung von Prof. Dr. Bodo Hartke, wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

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