In historischer Sicht kann Heilerziehung als ein Modell zum Erfinden didaktischer Innovationen verstanden werden. Vier Aspekte von Bildsamkeit, die sich in den Anfängen der Gehörlosen-, Blinden- und in der Pädagogik für geistig Behinderte erkennen lassen, werden aufgeführt. Die vier Aspekte werden auf die Entstehung der Sonderschulen und auf das Problem der Legasthenie bezogen. Folgerungen werden für eine künftige Inklusionspädagogik gezogen.